108 episoder
- Klar, man soll sich für jede Shoppingseite im Netz möglichst ein eigenes
Passwort überlegen. Und am besten auch noch ein möglichst kompliziertes.
Blöd nur, dass man irgendwann die Hälfte der Passwörter einfach
vergisst. Da ist’s doch bestimmt okay, wenn man auch mal ein etwas
einfacheres vergibt. Auf »kaffeetasse« kommt ja niemand so schnell,
oder?
Tja, leider schon: Es ist laut Hasso-Plattner-Institut eines der
beliebtesten Passwörter der Deutschen. Und seit künstliche Intelligenz
(KI) immer besser wird, setzen sie findige Hacker auch dafür ein. Das
macht Cyberangriffe wahrscheinlicher.
Nur wie schützt man seine Daten in Zeiten von KI dann im Netz? Wie
findet man gute und leicht merkbare Passwörter? Und was kann man sonst
noch tun, um seine Daten vor fremden Händen zu schützen? Das fragen sich
Lisa Hegemann und Rose Tremlett, die Moderatorinnen des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?«.
Die Expertin in dieser Folge, Eva Wolfangel, hat Antworten auf die
vielen Fragen und ganz viele Ratschläge für den Schutz eurer Daten. Sie
ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT und schreibt seit Jahren über
IT-Sicherheit. Im Podcast erklärt sie, warum auch in Zeiten von KI
unsere persönlichen Daten nicht verloren sind. Und sie gibt den
Hörerinnen und Hörern ihre persönlichen drei Favoriten mit, wie man
seine Daten ganz leicht sehr viel besser schützt.
Sie haben eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreiben Sie uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher
sowie Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Unsere Kollegin Eva Wolfangel gibt in diesem ZEIT-Artikel sieben
Tipps, wie man sich und seine Daten in Zeiten von KI vor Hackern
schützt: »KI macht Cyberangriffe einfacher. So verteidigen Sie sich«
- In diesem Text erklärt Eva, wie man sich auf Sicherheitsrisiken
vorbereitet: »Wie Sie sich vor KI-Angriffen schützen können«
- Warum Passwörter jetzt schneller geknackt werden können, erklärt das
Magazin t3n hier: »›Astronomische Beschleunigung‹: Warum Hacker
deine Passwörter schneller knacken als je zuvor«
- Diese Studie hat erforscht, wie schnell eine auf Passwörter
trainierte KI ein Passwort errät. Die Antwort ist ernüchternd – sehr
schnell: »PassGPT: Password Modeling and (Guided) Generation with
Large Language Models«
- Deutschlands oberste Cybersicherheitsbehörde, das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), gibt Verbraucherinnen
und Verbrauchern hier Tipps für gute Passwörter: »Sichere Passwörter
erstellen«
- Wie man ein gutes Passwort findet, erklärt dieser ZEIT-Artikel von
2020: »B1tte wäh(en Si3 e1n s/cheres P4ssw0rt«
- Vor Jahren hat der Hacker Michael Steigerwald in einem CCC-Vortrag
erklärt, wie man sich von einer Glühbirne ins Heimnetzwerk hackt,
wie das Fachmagazin heise damals berichtete: »35C3: Über die
›smarte‹ Glühbirne das Heimnetzwerk hacken«
- Die Idee für diese Folge ist aus einer anderen Folge von »Geht da
noch was?« entstanden, nämlich dieser hier: »So räumen Sie Ihre
digitalen Fotos und Dokumente auf«
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testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,
testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - »Bald habe ich Urlaub, und dann kann ich mich endlich erholen.« Wenn ihr
in letzter Zeit diesen Satz ausgesprochen habt, braucht ihr
wahrscheinlich mehr »Me-Time« in eurem Alltag: Zeitfenster, in denen ihr
auf eure eigenen Bedürfnisse und euer eigenes Wohlergehen achten könnt,
damit ihr nicht auf den Urlaub warten müsst, um Energie zu tanken.
Viele von uns leiden darunter, dass wir solche Momente viel zu selten
erleben und tagtäglich von Termin zu Termin hetzen, bis wir komplett
ausgelaugt ins Bett fallen. Doch diese Dynamik führt dazu, dass wir am
Ende bei keinem unserer Termine und Verpflichtungen unser Bestes geben
können. Deswegen brauchen wir Erholung, oder Neudeutsch: Me-Time.
Darüber spricht die Expertin Tatjana Reichhart in der neuen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?«, moderiert von Lisa
Hegemann und Rose Tremlett.
Reichhart ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und
beschäftigt sich mit Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und Burn-out.
Sie erklärt, warum wir Me-Time dringend priorisieren sollten – und wie
wir uns selbst regelmäßige, effektive Erholungsmomente ermöglichen.
Außerdem beschreibt sie, wie allein unsere Einstellung dazu führen kann,
dass wir unsere »Me-Time« versehentlich übersehen oder gar verplempern –
und wie wir das ändern.
Weiterführende Links und Lektüre:
- Bücher und kostenfreie Arbeitsblätter von Tatjana Reichhart und
ihren Kolleginnen: Zur Übersichtseite
- Das Coaching-Café von Tatjana Reichhart: Kitchen2Soul
- Videos zum Thema Resilienz und Selbstfürsorge: Kitchen2Soul
YouTube-Kanal
- Relevante Folgen aus dem »Geht da noch was?«-Archiv:
- Priorisierung: »Oh Gott, oh Gott, oh Gott, wie soll ich das
alles schaffen?«
- So trainiert ihr eure Aufmerksamkeit
- So strukturiert ihr euren Arbeitsalltag sinnvoll
- Wie ihr eure Ziele streicht (ja, wirklich)
- So entzieht ihr euch dem Smartphone-Sog
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testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. - Small Talk hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Mehr als die Hälfte
der Deutschen mag diese Form des zwanglosen Plauderns eher nicht.
Besonders die jüngere Generation tut sich mit Small Talk schwer. Dabei
starten die meisten wunderbaren Freundschaften nicht gleich mit einem
tiefgründigen Gespräch – manchmal tut’s auch das gemeinsame Meckern über
eine verspätete Bahn.
Lisa Hegemann, Small-Talk-Muffel, und Rose Tremlett, qua britischer
Geburt Small-Talk-Profi, wollen in der aktuellen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?« wissen, wie Small Talk
gelingt: wie man sich nicht blamiert, wie man das Gespräch am Laufen
hält und wie man unangenehme Situationen löst.
Dafür haben sie mit zwei Expertinnen aus der Redaktion gesprochen. Anaïs
Kaluza ist Redakteurin im Ressort Gesundheit der ZEIT und fasst im
Podcast die Studienlage zusammen. Spoiler: Small Talk macht uns meist
mehr Spaß, als wir zunächst vermuten würden. Und Hannah Scherkamp aus
dem Ressort Arbeit der ZEIT, die unseren Schwesterpodcast »Frisch an die
Arbeit« hostet, ist eine der begnadetsten Smalltalkerinnen unserer
Redaktion. Sie erklärt ihre Lieblingsicebreaker in Gesprächen – und
warum zum Small Talk auch Komplimente gehören.
Du hast eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreib uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Warum Small Talk besser ist als sein Ruf, hat Anaïs Kaluza in diesem
Text für die ZEIT aufgeschrieben: »Der Reiz banaler Gespräche«.
- Die im ZEIT-Text erwähnte Studie ist hier in Gänze nachlesbar:
»Conversations About Boring Topics Are More Interesting Than We
Think« (»Journal of Personality and Social Psychology«: Trinh et
al., 2026).
- Der leider nicht mehr aktive US-Podcast Reply All hat einst eine
Folge über einen Mann gemacht, der ganz viele Google-Bewertungen
geschrieben hat. Eine Erkenntnis aus der Folge: Viele Menschen
warten nur darauf, ihre Geschichte zu erzählen: »Thank You for
Noticing«.
- Rose hat in ihrer Ratgeberkolumne weitere Tipps, wie man gut
smalltalkt: »Besser babbeln«.
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Moment Geduld.« Ein Satz, der ein Gefühl der Ohnmacht auslöst. Denn
diese Phrase bedeutet oft, dass man mit seiner Beschwerde oder seinem
Verbraucherproblem nicht weiterkommt.
Oft sind es die Kontaktformulare, die unpraktisch sind und ein direktes
Gespräch unmöglich machen. Manchmal sind es die
Callcenter-Mitarbeiterinnen, die euch mit ihrer Unfreundlichkeit
abschrecken wollen. Und immer öfter kämpft man mit verwirrten,
halluzinierenden KI-Bots. Es muss doch einfacher und besser gehen.
Unsere Expertin für diese Folge, Sabine Hübner, ist fest davon
überzeugt. Sie ist erfahrene Customer-Experience-Expertin, Autorin sowie
Speakerin und leitet eine Customer-Experience-Beratungsfirma. In dieser
Folge des ZEIT-Podcasts »Geht da noch was?« teilt Sabine Hübner ihre
pragmatischen Tipps mit den Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose
Tremlett – zum Beispiel, wann eine schriftliche Anfrage zielführender
ist und was man letztlich tun kann, wenn man doch keine Rückerstattung
bekommen soll. Außerdem hat unsere Expertin ein paar Ratschläge für die
Firmen, die die Schwierigkeiten verursachen.
Weiterführende Lektüre:
Das Kundenservice-Buch von Sabine Hübner: »Serviceglück: Mit magischen
Momenten mitten ins Kundenherz«
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vom Sommerurlaub 2009? Oder hab ich sie doch auf dem alten Laptop
gespeichert? Wie habe ich nur diese eine Rechnung für die
Steuererklärung benannt? Und hatte ich nicht irgendwo noch einen
Kassenzettel herumfliegen, den ich einreichen wollte?
Wenn euch solche Fragen regelmäßig plagen, seid ihr nicht allein. Viele
Menschen wissen nicht so genau, welche Datenschätze (und welcher
Datenmüll) auf ihren Festplatten, alten Laptops, Handys und sonstigen
Geräten schlummern. Der ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?«
widmet seine neue Folge der Frage, wie ihr Ordnung in das digitale Chaos
bringt. Die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett, beide selbst
ernannte Datenmessies, haben Ratschläge für besser sortierte digitale
Daten gesammelt.
Als Experten in der Folge sind zwei Kollegen aus der ZEIT-Redaktion zu
Gast. Thomas Strothjohann, stellvertretender Leiter der
Entwicklungsredaktion, ist passionierter Fotograf und erklärt, wie ihr
eure unendlichen Massen an Fotos an einem Ort sortieren könnt (und dann
wirklich immer wiederfindet!). Hannes Leitlein, Mitglied der
Redaktionsleitung und passionierter Schredderer, erzählt, wie man das
Gleiche mit Dokumenten schafft. Und die beiden räumen mit einem Mythos
auf: dass ihr erst einmal alle unnützen Daten löschen müsst, bevor ihr
die wirklich wichtigen Schätze wiederfinden könnt.
Diese Folge ist dank eines Hörers entstanden, der uns dieses Thema
vorgeschlagen hat. Ihr habt selbst eine Idee, was wir dringend
optimieren sollten? Dann schreibt uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
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Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Digitale Daten zu sammeln, kann ein echtes Problem sein.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür einen
Fragebogen entwickelt. Der fragt ab, wie stark man Aussagen wie
»Bestimmte Daten zu löschen würde sich anfühlen, als würde ich eine
geliebte Person löschen« zustimmt.
- Weitere Tipps zum digitalen Ausmisten finden sich von einer
Beraterin auf der Website der Aufräumexpertin Marie Kondo.
- Wer seine Dokumente lieber in Ordnern sortiert, für den hat die
Verbraucherzentrale ein paar Ratschläge parat.
- Die ZEIT hat schon 2019 über das Phänomen des »Digital Hoardings«
geschrieben: Ist das krank?
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Om Geht da noch was?
Alle zwei Wochen widmen sich Rose Tremlett und Lisa Hegemann den kleinen und großen Qualen des Alltags: Wie schaffe ich es, besser aufzuräumen, häufiger laufen zu gehen, stressfreier Geschenke zu kaufen und sinnvolle To-do-Listen zu pflegen? In jeder Folge erzählen sie, wie sie eine dieser Herausforderungen angegangen sind – und welche Tipps von Expertinnen und Experten ihnen wirklich dabei geholfen haben, ihren Alltag ein wenig entspannter zu gestalten.
Rose Tremlett ist Entwicklungsredakteurin der ZEIT und außerdem erste Ansprechpartnerin in der Redaktion für Life-Hacks aller Art.
Lisa Hegemann leitet das Digital-Ressort der ZEIT. Sie weiß (fast) alles über den perfekten Schlaf, scheitert aber täglich an ihrer To-Do-Liste.”
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