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    Marietta Auer, gilt wieder das Recht des Stärkeren?

    24.02.2026 | 6 t. 54 min.
    Sie ist eine der bedeutendsten Theoretikerinnen des Rechts, Direktorin
    am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in
    Frankfurt am Main und Vizepräsidentin der Deutschen
    Forschungsgemeinschaft. Für ihre Arbeit wurde sie mit dem Leibniz-Preis
    ausgezeichnet, der wichtigsten deutschen Auszeichnung in der
    Wissenschaft.

    Im unendlichen Podcast spricht Marietta Auer darüber, was der neue
    Weltzustand in Zeiten von Donald Trump aus rechtlicher Sicht bedeutet.
    Sie analysiert den wunden Punkt des Völkerrechts und warum das westliche
    Mittelschichtmodell nicht mehr funktioniert.

    Marietta Auer wurde 1972 in München geboren, beide Eltern waren
    Ingenieure. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen des Jurastudiums und
    dass sie durch das anschließende Philosophiestudium wieder zu ihrer
    Leidenschaft, dem wissenschaftlichen Arbeiten, zurückgefunden hat.

    Zudem erklärt Marietta Auer, was die Aufgabe der Deutschen
    Forschungsgesellschaft ist, und diskutiert, ob Richter irgendwann durch
    Maschinen ersetzt werden können. Sie teilt ihre Perspektive auf die
    aktuelle Lage der Universitäten in den USA und erläutert das "Liberale
    Paradoxon".

    Ihr Schlusswort lautet: "Ultra posse nemo obligatur" – "Über sein Können
    hinaus ist niemand verpflichtet."

    Nach 6 Stunden und 54 Minuten beendet Marietta Auer das Gespräch, denn
    das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Alles gesagt?

    Nicole Büttner-Thiel, ist die FDP noch zu retten?

    12.02.2026 | 5 t. 33 min.
    Sie ist ein deutscher KI-Star und seit Mai 2025 Generalsekretärin der
    FDP. Nicole Büttner-Thiel hat das KI-Unternehmen Merantix Momentum
    gegründet und wurde vom Weltwirtschaftsforum in Davos als "Digital
    Leader of Europe" ausgezeichnet. Als Generalsekretärin will sie die FDP
    "zur modernsten und innovativsten Partei Deutschlands" machen – und
    setzt dafür auch auf künstliche Intelligenz in der Parteiarbeit. 

    Im unendlichen Podcast erläutert Nicole Büttner-Thiel, warum sie sich in
    einer für ihre Partei kritischen Zeit für den organisierten Liberalismus
    engagiert. Sie berichtet von ihrem turbulenten Karrierestart bei einem
    Pariser Hedgefonds exakt am Tag der Lehman-Brothers-Pleite und von ihrer
    Arbeit mit einem Nobelpreisträgern im Gebiet von großen Auktionen.

    Heute betreibt ihre Firma in Berlin den größten KI-Campus Europas, um
    Talente und Innovationen zu vernetzen. Büttner-Thiel besitzt drei Pässe
    – den deutschen, den jamaikanischen und den schweizerischen – und
    plädiert für ein Menschenbild, das auf Freiheit, Eigenverantwortung und
    Aufstiegschancen setzt.

    Geboren wurde sie 1985 in Ludwigshafen am Rhein als Tochter eines
    deutschen Arztes und einer jamaikanischen Hebamme. Sie wuchs im
    badischen Langensteinbach auf und begann bereits mit 17 Jahren ihr
    Studium der Wirtschaftswissenschaften in St. Gallen, bevor es sie nach
    Stanford, Stockholm und Paris zog.

    Im Podcast erzählt Büttner-Thiel von ihrer Leidenschaft für Sprachen –
    sie beherrscht sechs Idiome – und ihrer großen Liebe zu französischem
    Käse. Sie berichtet zudem, wie sie beinahe eine Studenten-WG mit ihrem
    Vater gegründet hätte. Sie beendet das Gespräch nach 5 Stunden und 33
    Minuten. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.

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  • Alles gesagt?

    Ankündigung: Archiv und Bonusfolgen von "Alles gesagt?" mit Abo

    11.01.2026 | 1 min.
    In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen
    weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich
    machen.

    Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
    älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
    ZEIT hören, unter www.zeit.de/allesgesagt, auf Apple Podcasts oder
    Spotify.

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    Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
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    "OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts.
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    KI-Übersetzungen von englischen Originalfolgen. Außerdem können Sie mit
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    aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.

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  • Alles gesagt?

    T.C. Boyle: Is There Still Hope?

    09.01.2026 | 2 t. 45 min.
    Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s
    End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville
    and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have been
    translated into two dozen languages, and some have been adapted for
    film.

    This is the the freely accessible original English version of the
    podcast. An AI-translated version is available exclusively to ZEIT
    podcast subscribers. A free trial subscription is available at
    https://www.zeit.de/podcastabo.

    T.C. Boyle was born in New York and grew up in precarious circumstances:
    both of his parents, immigrants from Ireland, were alcoholics; as a
    young man he struggled with drug problems himself and barely managed to
    finish school. During his studies, he discovered his love of writing.

    Boyle initially worked as a teacher at his former problem school in
    order to avoid being drafted into the Vietnam War. His first published
    short story, about his experiences with heroin use, secured him a place
    in the prestigious Writers’ Workshop at the University of Iowa. Among
    his teachers there were John Irving and John Cheever.

    Boyle earned a doctorate in nineteenth-century English literature,
    although his dissertation was a collection of short stories, Descent of
    Man. Shortly thereafter he received a position at the University of
    Southern California in Los Angeles, where he founded the creative
    writing program. He taught there until his retirement.

    Since his debut novel Water Music, T.C. Boyle has published almost every
    year—either a novel or a collection of short stories. He lives with his
    wife Karen Kvashay in Montecito, near Santa Barbara, and has three
    children.

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    Margaret Atwood: How Did The Handmaid’s Tale Come Into Being?

    15.12.2025 | 2 t. 20 min.
    She is one of the most influential writers in the world, and her
    best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful
    series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.

    A German AI translation of this conversation can also be found on the
    usual podcast platforms and here on www.zeit.de. It is available to
    subscribers only.

    She talks about her childhood in the wilds of Canada, about the dreams
    she still has today – and about her international breakthrough as a
    bestselling author. She reflects on her definition of feminism and on
    her hope for a better America: “Donald Trump is in trouble.” She recalls
    how it came about that, in 1984, she began writing her dystopian novel
    "The Handmaid’s Tale" in West Berlin. The book appeared a year later,
    was first adapted for film by Volker Schlöndorff in 1990, and from 2017
    onward turned into an award-winning series.

    Margaret Atwood was born in 1939 in Ottawa, Canada. She studied at the
    University of Toronto and at Harvard, taught literature, and published
    poetry and literary criticism. Her first novel, The Edible Woman,
    appeared in 1969. To this day she has published more than 60 books; most
    recently "Book of Lives: A Memoir of Sorts", even though she never
    wanted to write an autobiography.

    Margaret Atwood has received numerous awards for her work, among them
    the Booker Prize (twice), the Franz Kafka Prize, and the Peace Prize of
    the German Book Trade. In the podcast, she remembers the first clothes
    she designed for herself as a teenager, speaks about her husband, the
    ornithologist and writer Graeme Gibson – and mentions that she still
    reads books in German, most recently a volume of Bavarian fairy tales.

    After 2 hours and 21 minutes, Margaret Atwood ends the conversation –
    for on "Alles Gesagt?", only the guest may do so.

    Produktion: Pool Artists
    Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
    Gästemanagement: Jule Tautz, Paula Georgi

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Om Alles gesagt?

Wir befragen außergewöhnliche Menschen – so lange, bis sie selbst erklären, dass jetzt “alles gesagt” sei. Ein Gespräch kann also zwölf Minuten oder drei Stunden dauern. Die Interviewer, Christoph Amend, Editorial Director der ZEIT und Jochen Wegner, Chefredakteur der ZEIT, sind auf alles vorbereitet – und haben hunderte Fragen und meistens auch ein paar Spiele für ihren Gast dabei. Mehr hören? Dann testen Sie jetzt unser Podcast-Abo 4 Wochen gratis unter www.zeit.de/podcastabo Neben unserem unendlichen Podcast gibt es in der ZEIT und auf zeit.de noch einiges mehr zu entdecken. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/allesgesagt-abo
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Generated: 2/25/2026 - 10:52:40 AM