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- Es fing an vor ungefähr drei Jahren mit dem großen Antikenmarathon „ANTHROPOLIS. Ungeheuer. Stadt. Theben“, inszeniert von Karin Beier. Die fünfteilige Serie war der bisher größte Erfolg für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, ausgezeichnet mit vielen Ehrungen u.a. mit dem Preis „Theater des Jahres“. Das Publikum war restlos begeistert von Lina Beckmann und ihrem furiosen Solo Laios. Devid Striesow wurde als Ödipus gefeiert.
An diesen Erfolg will das Schauspielhaus jetzt anknüpfen und eröffnet die Spielzeit 2026/27 mit dem neuen Antikenzyklus „FREMDE SONNE. Die Argonauten. Iason. Medea“. Visionen, Fortschritt, Katastrophen, Macht, Gier werden kongenial auf der Bühne von Lina Beckmann und Devid Striesow in Bann gehalten. Die Spannung ist riesengroß vor dem nächsten Marathon-Wochenende am 26. September. Mitten in der Probenhochphase hat Katja Weise für NDR Kultur à la carte Lina Beckmann und Devid Striesow direkt im Schauspielhaus getroffen, mit ihnen über Textarbeit, das große Projekt, Erwartungsdruck und Lampenfieber gesprochen. - 1528 wurde das Mönchehaus in Goslar errichtet, seit 1978 ist das Fachwerkhaus, mitten in der historischen Altstadt, ein renommiertes Museum für zeitgenössische Kunst. Als Museum gegründet wurde das Haus vor allem für die Kunst der internationalen Preisträgerinnen und Preisträger des Goslarer Kaiserrings. Hier wird den Künstlerinnen und Künstlern eine großzügige Ausstellungsfläche, ein Begleitprogramm und alles, was die Kunst braucht, geboten. Viele Jahre, von 2006 bis 2025, wurde das Museum von Bettina Ruhrberg geleitet. Im letzten Jahr hat Miriam Bettin ihre Nachfolge angetreten. Zu Gast bei NDR Kultur à la carte spricht sie mit Janek Wiechers über ihre Ideen, Ausstellungspläne und die große Aufgabe, das kleine, feine Museum bei einem großen Museumspublikum weiterhin lebendig zu halten.
- Bei Molière geht es um die wirklich wichtigen, die existentiellen Fragen: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir miteinander reden? Wie viel Wahrheit verträgt die Realität? Molières Komödie "Der Menschenfeind" ist eine bissige Satire auf die gesellschaftlichen Abgründe der Barockzeit, uraufgeführt 1666, ist sie in ihrer existenziellen Tiefe auch heute hoch aktuell, geht es um Moral, Wahrheit, Konflikte oder Selbstinszenierung.
Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen hat Jette Steckel Molières "Menschenfeind", eine Koproduktion mit dem Hamburger Thalia Theater, in einer Variante mit Hip-Hop, Indieband und viel Gegenwartssound inszeniert.
Damit kommt die vielfach ausgezeichnete Regisseurin jetzt an das ihr lang bekannte Thalia Theater nach Hamburg. Pünktlich zur Premiere am 18. September ist Jette Steckel zu Gast bei NDR Kultur à la carte und spricht mit Katja Weise über Sprachduelle, leidenschaftliche Inszenierungen und die Macht der Musik. - Dunkelheit, Sterben, Tod - die unabänderlichen Abgründe menschlicher Existenz. Davon handelt Shakespeares Drama Macbeth, das von Verdi als Oper komponiert und 1847 uraufgeführt wurde. Die Macht im Fokus, lassen Macbeth und seine Frau Lady Macbeth Mord auf Mord folgen. Das Königspaar verkörpert das Böse und endet im Wahnsinn. Wo stehen Freiheit, Schuld, Moral? Seit einem Jahr ist Tobias Kratzer Intendant an der Hamburger Staatsoper. Zum Saisonstart hat er Verdis Oper Macbeth inszeniert, verbindet musikalische Leidenschaft mit kathartischen Erschütterungen. Am 12. September feiert Macbeth Premiere und gehört damit zum Programm der aktuellen Spielzeit. Über Macbeth, die Wucht antiker Tragödien, über das Programm der neuen Spielzeit spricht Tobias Kratzer bei NDR Kultur à la carte mit Friederike Westerhaus.
- Edgar Selge ist durch und durch Schauspieler, auf der Bühne, vor der Kamera. Unvergessen seine Rolle als François im Theaterstück und in der Verfilmung des Romans von Michel Houellebecq "Unterwerfung". Die Liste seiner Schauspielrollen ist lang und hochkarätig, Selge spielte und spielt an großen Häusern, in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen.
Vor fünf Jahren, 2021, veröffentlichte Selge sein schriftstellerisches Debüt mit der autofiktionalen Geschichte "Hast du uns endlich gefunden". In seinem neuen Roman "Juras letzter Winter" widmet sich Edgar Selge der deutsch-russischen Kriegsgeschichte. Was ihn dazu bewegt hat, was er persönlich damit verbindet, das erzählt er Katja Weise bei NDR Kultur à la carte.
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