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  • Der Tag

    Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall – Was der 7. Oktober verändert hat.

    07.10.2026 | 53 min.
    Am 7. Oktober 2023 überfielen Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen Israel. Sie töteten rund 1200 Menschen in Israel und verschleppten mehr als 250 Geiseln. Die israelische Regierung reagierte mit dem Gaza-Krieg, mit Zerstörung und Vertreibung der Menschen im Gaza-Streifen, Zehntausende starben. Offiziell herrscht seit einem Jahr eine Waffenruhe. Am 27. Oktober steht in Israel eine Parlamentswahl an. Wie prägen heute die Ereignisse vom 7. Oktober und der folgende Gaza-Krieg die israelische Gesellschaft? Wie sieht das Leben im Gaza-Streifen aus? Gibt es Hoffnung auf Frieden?
    Darüber spricht Moderatorin Karen Fuhrmann mit Bettina Meier aus dem ARD-Studio in Tel Aviv, mit Musiker und Autor Ofer Waldman, mit dem Nahostreferenten Riad Othman sowie mit der Antisemitismusforscherin Lisa Jacobs.

    Podcast-Tipp: rbb24 Inforadio - Matthay fragt.

    Drei Jahre nach dem 7. Oktober - wie tief sitzt das Trauma der Überlebenden?

    Am 7. Oktober ist es drei Jahre her, seit islamistische Terroristen in Israel einfielen. Die Münchnerin Dafna Gerstner überlebte den Angriff auf den Kibbuz Be’eri, ihr Bruder wurde dabei getötet. Kann aus der tiefen Erschütterung je wieder eine Perspektive für Frieden entstehen? Sabina Matthay fragt Dafna Gerstner.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:69ca49fbd5385fd7/
  • Der Tag

    Von MAGA bis AfD - Die deutsch-amerikanische Krise

    06.10.2026 | 54 min.
    Am 6. Oktober 1683 gründeten eingewanderte Deutsche die Stadt Germantown im US-Bundesstaat Pennsylvania. Auf dieses Ereignis geht der „German-American-Day“ zurück, ein alljährlicher Feiertag in den USA - und gerade in diesen Zeiten ein denkwürdiger Tag. Denn viele Deutsche, die damals in das sprichwörtliche “Land der unbegrenzten Möglichkeiten” kamen, suchten dort u. a. nach Demokratie. Würden sie heute finden, was sie damals suchten? Aktuell sehen viele Menschen in den USA und in Deutschland die demokratischen Werte und Institutionen ihrer jeweiligen Nation bedroht - von politischen Kräften, die ihrerseits für sich in Anspruch nehmen, Deutschland und die USA „wieder groß“ machen zu wollen. Die MAGA-Bewegung in den USA hat mit Präsident Donald Trump an der Spitze längst das Sagen im Weißen Haus und - mindestens bis zu den bevorstehenden Kongresswahlen - auch im Kapitol. Die AfD in Deutschland ist auf dem Sprung in die erste Regierung eines deutschen Bundeslandes. Und die stärkste verbindende Kraft zwischen den USA und Deutschland scheint im Moment die transatlantische Vernetzung rechter Kräfte zu sein. Was wird aus diesen beiden Demokratien werden, die lange Zeit so stark waren, aus der deutschen und der amerikanischen: Sind sie noch zu retten? Oder werden sie gemeinsam untergehen?

    Moderator Oliver Glaap spricht darüber u. a. mit den Politikwissenschaftlern Josef Braml, Autor von „Die narzisstische Nation: Amerika, Europa und die Psychologie der Macht“, Thomas Greven, Autor von „Das internationale Netz der radikalen Rechten”, und Albrecht von Lucke, Autor von „Blätter für deutsche und internationale Politik“.

    Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen. Feature

    250 Jahre USA (1/4) - Sklaverei und Rassismus statt Gleichheit für alle

    Der Kampf um Gleichberechtigung prägte die USA von Beginn an: offener Hass gegen neue Einwanderungsgruppen, Rassismus, Sklaverei. Ungleichheit ist tief mit dem Konstrukt der Vereinigten Staaten verwoben. Mit Folgen bis heute.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:264fe5862bb7229d/
  • Der Tag

    Die Vermessung der Stille – wenn aus Alleinsein Einsamkeit wird

    05.10.2026 | 54 min.
    Es ist ein stilles Gefühl, das doch ohrenbetäubend laut sein kann: Einsamkeit. Obwohl wir in einer hypervernetzten Welt leben, fühlen sich immer mehr Menschen isoliert. Wir
    blicken hinter die Fassade eines Tabus. Was passiert im menschlichen Gehirn, wenn soziale Kontakte fehlen? Warum wirkt sich Einsamkeit messbar auf die physische Gesundheit aus, und welche gesellschaftlichen Entwicklungen verstärken die Isolation? Warum sehen wir Einsamkeit immer noch als persönliches Versagen statt als biologisches Warnsignal und gesellschaftliche Herausforderung?

    Darüber spricht Moderator Ulrich Sonnenschein mit Elke Schilling, Gründerin und 1. Vorsitzende von Silbernetz e. V., mit Nadine Wolf, Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Ulm, mit Tobias Dienlin, Professor für Medienpsychologie an der Universität Zürich und der hr-Reporterin Sabrina Fillisch.

    Podcast-Tipp: WDR 5 Tagesgespräch

    In Deutschland leiden Millionen Menschen unter Einsamkeit - auch junge Menschen. Die Stadt Essen will dagegen vorgehen. Was kann jeder Einzelne gegen Einsamkeit tun? Diskussion mit Anja Langness von der Bertelsmann Stiftung und Ralph Erdenberger.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a4882369f5b123e4/
  • Der Tag

    80 Jahre Nürnberger Prozesse – die lange Suche nach Gerechtigkeit

    01.10.2026 | 55 min.
    Am 1. Oktober 1946 fallen in Nürnberg die Urteile gegen die führenden Vertreter des Nazi-Regimes. Zum ersten Mal müssen sich Einzelpersonen vor einem internationalen Gericht für Angriffskrieg, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten. Recht statt Rache soll die Antwort auf das millionenfache Unrecht sein. Doch ein Urteil verändert noch keine Gesellschaft. Antisemitismus, Rassismus und autoritäres Denken haben die NS-Zeit überlebt. Und heute? Da verfolgen internationale Gerichte Kriegsverbrechen und Völkermord, erlassen Haftbefehle auch gegen politische und militärische Führungen und stoßen dabei immer wieder an die Grenzen ihrer Macht. Gleichzeitig verblasst das Wissen darüber, was in Nürnberg begann. Und gestritten wird auch darüber, was eine Erinnerungskultur in Deutschland heute leisten muss und wo sie versagt. 80 Jahre nach Nürnberg fragt deshalb „Der Tag“, was vom Versprechen von Nürnberg geblieben ist. Kann Recht Gerechtigkeit schaffen und gilt das für alle? Antworten darauf sucht die Moderatorin Hadija Haruna-Oelker im Gespräch mit Imanuel Baumann, Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, mit Niklas Frank, dem Sohn des in Nürnberg zum Tode verurteilten NS-Verbrechers Hans Frank, mit dem Völkerrechtler Christoph Safferling und dem Drehbuchautor Dirk Eisfeld.

    Podcast-Tipp: Alles Geschichte - Der History-Podcast

    Der Nürnberger Prozess - Die Täter und ihr Psychologe (1/4)

    Gibt es eine Nazi-Psyche? Mit dieser Frage im Kopf kommt der US-Offizier und Psychologe Gustave M. Gilbert nach Nürnberg. Von November 1945 bis Oktober 1946 begleitet er die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. Er spricht mit ihnen in den Prozesspausen, beim Mittagessen, in ihren Zellen. Sein "Nürnberger Tagebuch" gibt Einblick in die Gedankenwelt der Täter.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/


    ARD-Mediathek-Tipp: Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen

    Das Dokudrama erzählt die Ereignisse von Nürnberg aus der Perspektive zweier junger Holocaust-Überlebender. Regie führte Carsten Gutschmidt, das Drehbuch schrieb Dirk Eisfeld.

    https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS81MzY2Y2ZlMy1jYjVhLTQ2NDAtYjJjZC02NmY1MzVhZTg1OWJfZ2FuemVTZW5kdW5n
  • Der Tag

    Gekauft, vergessen, weggeschmissen – verschwendete Lebensmittel

    30.09.2026 | 52 min.
    Lebensmittel sind teuer geworden. Das Gute daran: Wegen der hohen Preise schmeißen wir weniger weg. Und trotzdem ist der Müllberg immer noch riesig. Elf Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet Deutschland jährlich. Den Großteil davon schmeißen private Haushalte weg. Rund 75 kg - meist Obst und Gemüse - kauft jeder zu viel ein. Der Aktionstag "Zu gut für die Tonne!" vom Bundeslandwirtschaftsministerium will darauf aufmerksam machen. Wir sollen unseren Wocheneinkauf besser planen und Reste verwerten. Die UN-Nachhaltigkeitsziele, die EU-Vorgaben haben das Ziel: 30 Prozent weniger Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030. Aber schaffen wir das wirklich freiwillig? Die Industrie wirkt dagegen: Große Packungen, riesige Einkaufswagen und Sonderangebote verführen dazu, zu viel einzukaufen.
    Wie wir weniger Lebensmittel wegschmeißen - darüber spricht Moderatorin Isabel Reifenrath mit dem Ökotrophologen Guido Ritter, dem Konsumentenpsychologen Georg Felser, Katrin Meyer von Foodsharing und der Foodwaste-Bloggerin Janka Alwon.

    Podcast-Tipp: Besser leben. Der Bayern 1 Nachhaltigkeitspodcast

    Too Good To Go-App: Lohnt sich die für mich?

    Eine App, die Lebensmittel rettet und den Geldbeutel schont? Katrin Kolb und Florian Kienast probieren es aus, sprechen mit Familien, der Tafel und den App-Betreibern - und zeigen, wie viel Überraschung wirklich in den Tüten steckt.

    https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:2c1f25a4283af299/
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