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Habsburg to go!

Thomas Krug, Dr. Markus Knapp
Habsburg to go!
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  • Habsburg to go!

    #089 – Austerlitz: Franz II. und der Untergang des Alten Reiches (1805) 🇨🇿

    12.05.2026 | 45 min.
    Austerlitz – ein Name, den fast jeder kennt. Doch nur wenige wissen, wo dieser Ort liegt: im heutigen Tschechien, südöstlich von Brünn.
    Hier trafen am 2. Dezember 1805 drei Kaiser aufeinander: Napoleon, Zar Alexander I. und Franz II. Die „Dreikaiserschlacht“ wurde zu Napoleons größtem Triumph – und zum Wendepunkt für die Habsburger.
    Nach der Niederlage zerbrach das Heilige Römische Reich. Ein Jahr später legte Franz II. die römisch-deutsche Kaiserkrone nieder und wurde zu Franz I., Kaiser von Österreich.
    In dieser Folge sprechen wir über:
    die strategische Bedeutung der Pratzenhöhen
    Napoleons taktisches Meisterstück
    die Rolle Russlands im Koalitionskrieg
    Franz II. zwischen Revolution und Realpolitik
    das Ende eines tausendjährigen Reiches

    Austerlitz ist mehr als eine Schlacht. Es ist der Moment, in dem Europa neu geordnet wurde. Ein Ort der Entscheidung.
    Für Napoleon: ein Triumph. Für Franz II.: das Ende einer Epoche.
    +++
    🎧 Habsburg to go! ist dein Podcast für spannende Geschichten rund um die Habsburger.
    🎵 Produktion und Soundeffekte: Krug und Hecking (sounzz) GbR
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  • Habsburg to go!

    #088 – Wiener Neustadt verstehen 🇦🇹

    28.04.2026 | 45 min.
    Ein weiter Platz, eine zurückhaltende Burg, keine große Inszenierung – und doch ein Ort von zentraler Bedeutung: Wiener Neustadt.
    In dieser Folge von Habsburg to go! reisen wir etwa eine Stunde südlich von Wien an einen Schauplatz, der auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – und genau darin seine Stärke entfaltet. Denn Wiener Neustadt ist kein Ort des Glanzes, sondern ein Ort der Strategie, des Rückzugs und der Kontrolle.
    Hier begegnen wir Friedrich III. – einem Kaiser, der so gar nicht in das klassische Bild seiner Zeit passt. Kein großer Feldherr, kein charismatischer Sieger, sondern ein Herrscher, dessen Regierungszeit von Krisen geprägt ist: Konflikte um die Vormundschaft für Ladislaus Postumus, der Verlust von Böhmen und Ungarn und schließlich der Aufstand in Wien 1462, bei dem er in seiner eigenen Residenz eingeschlossen wird.
    Der Tiefpunkt folgt mit dem Verlust Wiens an Matthias Corvinus im Jahr 1485 – ein Moment, in dem Friedrich nicht nur Macht verliert, sondern auch sein politisches Zentrum. Und doch ist es genau diese Phase, die seinen Blick verändert.
    Denn Friedrich reagiert anders, als es viele seiner Zeit getan hätten. Er setzt nicht auf riskante Rückeroberungen oder große Feldzüge, sondern auf eine Strategie, die erst in der nächsten Generation ihre Wirkung entfaltet. Mit der Heirat seines Sohnes Maximilian und Maria von Burgund im Jahr 1477 gelingt ihm ein Schritt, der die Habsburger dauerhaft auf die europäische Bühne bringt.
    👉 Eine Folge über Geduld, Rückschläge – und die Fähigkeit, Macht langfristig zu denken.
    Diese Folgen ergänzen das heutige Thema:
    #067 - Cimburgis in Lilienfeld: Die vergessene Mutter eines Weltreiches (1429) 🇦🇹
    #004 - Brügge sehen ... und sterben (1482) 🇧🇪
    #014 - Innsbruck und das schönste Grabmal der Habsburger - Schein und Sein des Maximilan I. (1499) 🇦🇹

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  • Habsburg to go!

    #087 – Marchfeld: Der Sieg, der Habsburg groß macht (1278) 🇦🇹

    14.04.2026 | 38 min.
    Eine weite Ebene nordöstlich von Wien. Heute ruhig, fast unscheinbar. Doch genau hier entscheidet sich am 26. August 1278 die Zukunft Europas.
    Rudolf von Habsburg gegen Ottokar II. von Böhmen. Zwei Könige. Zwei Heere. Ein entscheidender Moment.
    Was wie eine mittelalterliche Schlacht wirkt, ist in Wahrheit der Beginn einer Dynastie: Mit diesem Sieg sichern sich die Habsburger erstmals Österreich und legen den Grundstein für eine Macht, die Europa über Jahrhunderte prägen wird.
    Wir nehmen euch mit auf das Marchfeld, erzählen die Geschichte zweier ungleicher Gegner und zeigen, warum dieser Ort bis heute mehr ist als nur ein Feld zwischen Dürnkrut und Jedenspeigen.
    👉 Passende Folge zum Weiterhören: #083 – Dürnstein: Wie das Lösegeld für Richard Löwenherz den Aufstieg Österreichs vorbereitete (1192) 🇦🇹
    🏰 Mehr zur Erinnerungskultur vor Ort: Schloss Jedenspeigen mit Ausstellung zur Schlacht
    🎬 Filmtipp aus der Folge: The King (Netflix) – ein moderner Blick auf mittelalterliche Schlachten und Machtpolitik.
    👉 Eine Folge über Macht, Risiko und einen Moment, der alles verändert.
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  • Habsburg to go!

    #086 – Trient: Macht, Glaube und die Grenze Europas 🇮🇹

    31.03.2026 | 38 min.
    Trient ist mehr als eine italienische Stadt in den Alpen. Zwischen Nord und Süd gelegen, wird der Ort über Jahrhunderte zu einem politischen, religiösen und kulturellen Knotenpunkt Europas. Hier treffen Kaiser und Kirche aufeinander – und hier verschiebt sich das Gleichgewicht der Macht. In dieser Folge nehmen wir dich mit an einen Ort, an dem Geschichte nicht nur passiert, sondern neu gedacht wird.
    🔎 Darum geht’s in dieser Folge:
    Warum Trient seit der Antike ein strategischer Schlüsselraum Europas ist
    Wie Maximilian I. mit einer Entscheidung die Regeln der Macht verändert
    Das Konzil von Trient (1545–1563) als Wendepunkt der katholischen Kirche
    Die Rolle der Habsburger als politische Schutzmacht des Katholizismus
    Trient im Vielvölkerreich unter Franz Joseph I.
    Cesare Battisti – Verräter oder Held? Die Frage der Identität in Europa

    🎯 Zentrale Erkenntnis:
    Trient zeigt, wie sich Europa verändert: von religiöser Ordnung über dynastische Macht hin zu nationaler Identität. Oder anders gesagt: Hier beginnt das Europa, das wir heute kennen.
    💡 Warum du diese Folge hören solltest:
    Weil sie zeigt, dass Geschichte nicht schwarz-weiß ist. Und dass ein Ort zugleich italienisch und habsburgisch, religiös und politisch, stabil und konfliktreich sein kann.
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  • Habsburg to go!

    #085 – Windisch und Königsfelden: Der Tag, an dem die Habsburger alles verloren (1308) 🇨🇭

    17.03.2026 | 36 min.
    Was passiert, wenn ein König nicht auf dem Schlachtfeld fällt – sondern im eigenen Stammland? Wenn der tödliche Schlag nicht vom Feind kommt, sondern aus der Familie? Am 1. Mai 1308 wird Albrecht I., Sohn Rudolfs I., römisch-deutscher König, bei Windisch im heutigen Kanton Aargau ermordet. Ein Hinterhalt. Ein Verwandter. Ein Schwerthieb, der nicht nur einen Menschen tötet – sondern eine Dynastie ins Wanken bringt.
    Die Habsburger stehen zu diesem Zeitpunkt erst am Anfang ihrer Geschichte. Eine Generation auf dem Thron. Der Aufstieg ist jung. Die Macht ist fragil. Und plötzlich ist alles offen.
    In dieser Folge reisen wir nach Windisch und ins nahegelegene Kloster Königsfelden – einen Ort, der äußerlich still wirkt. Gotische Fenster, schlichte Mauern, keine Burg, kein Prunk. Und doch ist dieses Kloster ein politisches Denkmal. Denn hier reagierten zwei außergewöhnliche Frauen auf den Mord:
    👑 Elisabeth von Görz-Tirol – Königinwitwe, Mutter, Stifterin
    👑 Agnes von Ungarn – Königstochter, Königin, Strategin
    Was tut man, wenn ein König stirbt und die Krone verloren geht? Man baut. Man erinnert. Man schreibt Geschichte – in Glas und Stein.
    Wir sprechen über:
    den Mord an Albrecht I. in Windisch
    die fragile Anfangszeit der Dynastie
    die Doppelwahl von 1314
    die Niederlage von Mühldorf 1322
    130 Jahre Unsicherheit bis zur Rückkehr auf den Königsthron
    und die berühmten Chorfenster von Königsfelden

    Denn im Chor dieser Kirche leuchtet bis heute ein politisches Programm: Christus als leidender und triumphierender Herrscher. Franziskanische Demut. Und in den Seitenschiffen kniende Fürstenfiguren – eingebettet in die Heilsgeschichte. War das reine Frömmigkeit? Oder kluge dynastische Selbstvergewisserung?
    Zwischen Pest, Schisma, Goldener Bulle und innerfamiliärer Teilung stand im 14. Jahrhundert alles auf Messers Schneide. Mehrfach hätten die Habsburger wieder in die Bedeutungslosigkeit absinken können.
    Und genau deshalb ist Königsfelden so wichtig. Nicht weil hier ein König starb. Sondern weil hier eine Familie lernte, dass Macht vergänglich ist – und dass man sie sichern muss, bevor man sie ausübt.
    Komm mit uns nach Windisch. Dort, wo alles zerbrach – und wo eine Dynastie neu denken musste.
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Om Habsburg to go!
Wir reisen auf den Spuren der Habsburger. Begleiten Sie uns von Speyer über Genf bis nach Mexiko mit zahlreichen Geschichten und Hinterlassenschaften einer der mächtigsten Dynastien vom tiefsten Mittelalter bis kurz nach dem ersten Weltkrieg. Habsburg to go! begleitet den Aufstieg der Habsburger vom sprichwörtlich “armen Grafen” zu einer der mächtigsten Dynastien der Welt. Dabei geht es vor allem um die Orte und die Geschichten, die sich damit verbinden. Chronologie und simple Abhandlung von Jahreszahlen sind hierbei nicht der Fokus.
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